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Nachruf

Wir sind betroffen vom Tod unseres Mitglieds

Frau Dr. Kirsten Schmitz,

die viel zu früh von uns gegangen ist. Seit 2004 gehörte sie dem Verein an und engagierte sich vielfältig.

Allen Angehörigen, besonders ihrer Tochter Maren und ihrem Ehemann Martin, gilt unser tiefstes Mitgefühl.

 

Adventskonzert

"Die Zeit, die wir uns nehmen, ist die Zeit, die uns etwas gibt"

Mit diesem Zitat begann in der evangelischen Stadtkirche die Einstimmung auf das Adventskonzert. Moderator Bernd Neugebauer führte sehr trefflich aus, dass sowohl die Musikerinnen und Musiker wie auch das Publikum sich die Zeit nehmen, die ihnen gleichzeitig etwas gibt und die Adventszeit bereichert. Zunächst nahm das Jugendorchester unter der Leitung von Benjamin Wolf Platz und wurde von Maren Hüther angesagt. Den Anfang macht der Klassiker Silver Bells vom Autorenduo Evans/ Livingston, welche nicht nur die Weihnachtszeit einläuten, sondern auch für deren Freundschaft und Verbundenheit steht. Dann folgte mit Mozarts Kleine Nachtmusik, ein viel älterer Klassiker, der wahrscheinlich zu seinen Lebzeiten nie aufgeführt wurde. Umso schöner, dass junge Leute das heutzutage gerne tun. In der Tat brachte das Jugendorchester das Stück ausdrucksstark in der gut gefüllten Kirche zum Klingen. Die Filmreihe Harry Potter hat sowohl musikalische, wie auch magische Anziehungskraft auf die Teenager von heute, die oft nur mit Mühe ihren Schulalltag meistern, wohingegen der Filmheld nebenbei die Welt rettet. Alle Titelmelodien verarbeitete Arrangeur Michael Story zu einem Werk, das die Musikern wunderbar umsetzten. Mit Carol of the Bells wollte sich das Jugendorchester verabschieden, kam aber ohne Zugabe nicht von der Bühne. An den Dankesworten zusammen mit Carolin Resag merkte man, dass die Symbiose von den Orchestermitgliedern mit einer durchaus größeren Altersspanne und dem Dirigent sehr fruchtbar ist.

Die zweite Hälfte den Nachmittags wurde vom Hauptorchester unter der Leitung von Manfred Guthörl gestaltet und stand ganz im Zeichen der Solisten. What a wonderful world wurde von Barbara Neugebauer am Tenorsaxophon gekonnt rübergebracht. Dass das Concertino von Franz Watz ein Solostück für Tuba ist, lässt sich auf den ersten Blick nicht vermuten. Solist Michael Weik, der mit seiner Tuba üblicherweise im Hintergrund zu finden ist, wurde in die erste Reihe geholt und spielte ganz außergewöhnlich auf seinem Instrument. Auch der Konzertmarsch Land of Hope and Glory von Edward Elgar brachte ein hervorragend zur Kirche passendes Klangerlebnis. Das Solo übernahm Till Kilany am Euphonium. Mit zwei Sätzen aus dem Weihnachtsoratorium von Camille Saint-Saens wurde es nun vollends weihnachtlich. Lisa Fabian an der Solotrompete spielte hier das Gloria und das Air. Den Schluss bildete Christmas Variations, das von Roland Kernen stammt und auf dem Weihnachtslied Es ist ein Ros‘ entsprungen basiert. Das gemeinsame Weihnachtslied Tochter Zion wurde von beiden Orchestern und dem Publikum gemeinsam angestimmt. Der Förderverein lud im Anschluss in die Scheune Kempf zum Verweilen mit Punsch und Glühwein ein. Dieser wurde noch musikalisch durch eine kleine Formation der Stadtkapelle untermalt. Bei Kerzenschein und beschwingter Adventsmusik ging damit der zweite Advent zu Ende.

Das nächste Konzert wurde bereits angekündigt: am Samstag, den 25. April 2020 treten die Orchester in der Astoria-Halle auf. Das Motto passend zum Walldorfer Stadtjubiläum lautet: Wir gratulieren mit Musik, aber auch hier gilt: Nehmen Sie sich die Zeit.

Bericht: Barbara Neugebauer
Bilder: Carmen Kollenz

 

Alles Gute!

Unser Dirigent Manfred Guthörl wurde 75

Am vergangenen Wochenende feierte unser Dirigent Manfred Guthörl seinen 75. Geburtstag. Seit nunmehr fünf Jahren arbeitet das Hauptorchester mit ihm zusammen und profitiert durch seine sehr anschaulichen Bilder, wie sich Töne anhören sollen. Der ehemalige Berufsmusiker, der ursprünglich aus dem Saarland stammt, ist weltweit herumgekommen und trotzdem hier in der Region stark verwurzelt. Seinen Ehrentag verbrachte er zusammen mit seiner Tochter. Dass er darum nicht nach Saint-Max mitfahren konnte, bedauerte er sehr.

Wir wünschen ihm alles erdenklich Gute und weiterhin eine gute Gesundheit!

Bericht: Barbara Neugebauer

 

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